Pioneer DDJ-1000 - Neuer Rekordbox Controller von Pioneer

Pioneer kündigte den DDJ-1000 an, einen brandneuen Controller für die Rekordbox DJ-Software. Mit neuen On-Jog-Displays, Jogwheels in CDJ-Größe und neuen Effekten ist der DDJ-1000 klar als Controller konzipiert, der fast genau das widerspiegelt, was man von einem professionellen und kompletten Pioneer Club-Setup erwartet.

Die DDJ-R-Linie war Pioneer DJs erste Linie von dedizierten Controllern speziell für ihre eigene DJ-Software, Rekordbox DJ. Design und Ausstattung waren jedoch nahezu identisch mit der äußerst beliebten DDJ-S-Linie, die für den Einsatz mit Serato DJ entwickelt wurde.

Mit der Ankündigung eines neuen Controllers, dem DDJ-1000, nimmt Pioneer DJ endlich seine eigene Controller-Linie in eine einzigartige Richtung. Nein, es ist kein Standalone-Gerät, aber es ist brandneu und hat ein paar einzigartige Features, die auch auf andere zukünftige Pioneer DJ-Produkte hinweisen könnten.

Features des Pioneer DDJ-1000

Full Size Jogwheels und CDJ Layout

Eine der größten Nachteile einiger DDJ-Controller (und den XDJ-RX) ist, dass sich die Jogwheels nicht so hochwertig verarbeiten anfühlen, verglichen mit dem "real deal" auf CDJs. Selbst mit diesen großen Jogwheels ist das Gerät immer noch nur 6 kg schwer, genau wie der DDJ-SX2/RX. Die Jogweels haben, wie bei CDJs, auch einen "Feeling Adjust"-Knopf, d.h. Sie können den Drehwiderstand verändern.

Insgesamt scheint dieser Controller sehr darauf ausgelegt zu sein, einen CDJ anstelle eines DDJ zu reflektieren. Zum Beispiel die Dual-Browse-Drehknöpfe - einer auf jedem Deck.

Damit können DJs nach rechts oben greifen um einen Track zu laden. Bei älteren DDJs befand sich der Browse-Regler in der Mitte der Mixer-Sektion, was zu unangenehmen Verrenkungen während der Performance führen konnte.

Display auf den Jogwheels mit Wellenform-Anzeige

Pioneer hat Vollfarb-LCD-Bildschirme in der Mitte der Jogwheels platziert. Diese zeigen eine Vielzahl von Informationen, darunter die Wellenform, Cue- und Loop-Punkte und BPM-Zahl. Man kann die hier gezeigten Informationen individuell anpassen. Pioneer scheint dies zu einem Standart für seine Controller zu etablieren wollen. Immer mehr Produkte bekommen On-Jog Displays spendiert

Es ist schwer zu sagen, ob diese neuen Displays wirklich nützlich sein werden gegenüber der Verwendung eines Computerbildschirms (der ohnehin in der Nähe sein muss, um in der Bibliothek zu browsen). Die Wellenformen erscheinen etwas klein für manche Anwendungen zu sein.

Beat FX (mit 4 Neuzugängen)

Der DDJ-1000 übernimmt 10 Beat FX aus der DJM-Mixer-Serie, enthält aber auch vier Neuzugänge.

  • Enigma Jet, Mobius Saw, Mobius Triangle - Rising und Falling Effekte
  • Low Cut Echo - Echo-Effekt, der tiefe Frequenzen des Echos abschneidet

Doppel-USB Ports

Jeder Controller, der jemals in einer B2B-Situation zum Einsatz kommen könnte, sollte über zwei USB-Ports verfügen. Pioneer stellte sie erstmals auf dem DDJ-SZ vor. und es ist großartig zu sehen, dass der DDJ-1000 mit zwei USB-Anschlüssen ausgestattet ist. Jeder Kanal dieses neuen Controllers ist umschaltbar zwischen USB A, USB B und Line/Phono.

Andere Features

Es gibt noch ein paar andere erwähnenswerte Dinge aus der offiziellen Pressemitteilung, die nicht sofort offensichtlich sind:

  • Magvel Fader: Auf dem Crossfader befindet sich ein magnetischer Crossfader, der auf dem Magvel Fader Pro basiert, der auf dem DJM-S9 Battle-Mixer installiert ist. Dies ist offensichtlich eine "leichte" Version dieses Faders, ist aber immer noch für Millionen von Bewegungen ausgelegt.
  • Scratching Latency Focus: Laut Pioneer heißt es: "Wir haben die Software-Verarbeitung für Jogwheel- und Crossfader-Betrieb verfeinert, um die Latenzzeit deutlich zu reduzieren" - Sokann der DDJ-1000 wohl also mit einer abermals verbesstern Latenz glänzen
  • Vier-Deck-Steuerung: Wie beim DDJ-SX2/RX kann man jedes Deck auf eine zweite Ebene umschalten und so vier Decks steuern. Dies ist gekoppelt mit einer Anzeige auf dem Jog-Display, damit man sehen kann, auf welchem Deck man sich befindet.
  • Slip Reverse: Wie erstmals bei der NXS2-Generation von CDJs zu sehen, ist "Slip Reverse" das Standardverhalten des DDJ-1000, d.h. der Slip Mode wird automatisch aktiviert, sobald man auf den Reverse Button tippt. Sobald Sie den Reverse loslässt, nimmt der Track genau dort wieder auf, wo er gewesen wäre, und hält die Phrasierung fest.
  • Rekordbox DVS ready: Es gibt Phono-Eingänge auf dem Gerät - Man muss aber wohl das Rekordbox DJ DVS plus Pack und eine Control Vinyl kaufen, um sie zu benutzen.

 Der Pioneer DDJ-1000 ist Hier bei uns im Shop verfügbar

Tags: pioneer, ddj-1000, ddj
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