Denon DJ X1800 Prime Test

Mit der neuen Prime-Serie von Denon und dem enthaltenen X1800 Clubmixer, möchte Denon an ältere Erfolge anknüpfen. Dank einer sehr übersichtlichten und durchdachten Oberfläche und einem simplen Workflow, kommt jeder DJ auf Anhieb zurecht. Näher betrachtet kommt er sogar mit Features um die Ecke, die seine Stellung in Clubs und als solides Live-Werkzeug festigen und etablieren könnten.

Der erste Eindruck

Der Prime steigt wuchtig, hochwertig verarbeitet, mit einem Kampfgewicht von 7 Kilogramm im den Ring. Das komplett aus Metal gefertigte Chassis ist mehrteilig verschraubt und kann mit einer mattschwarzen Optik begeistern. Die Tiefe von 45 Zentimetern hinterlässt einen impostanten Eindruck.

Auf den ersten Blick findet man sich auf dem X1800 sofort zurecht. Alles sitzt dort, wo man es erwartet und die Bedienungsanleitung kann (vorerst) in der Verpackung bleiben.

Connections

Das es der X1800 wirklich ernst meint, kann man an der Fülle der Anschlüsse erkennen, die das komplette Spektrum abdeckt, die der Profi-DJ in der heutigen Zeit erwartet. Entsprechend bietet der Vierkanal-Mixer jeweils vier Inputs für Phono und Line. Master-Out­put per XLR, Monitoring und Send/Return via 6.3 Klinke zählen zu den obligatorischen Must-Haves.

Seine weitere Professionalität stellt er mit zwei Cinch-Ausgängen, unsymmetrisch und symmetrisch, digitalen In- und Outputs und einem LAN-Hub mit fünf Link-Anschlüssen unter Beweis.

Unter der Haube werkelt eine selbstentwickelte Software-Engine mit der er für beatgrid-gesteuerte Effekte die erforderlichen Daten austauscht. Selbst mit Midi-Geräten kann das Prime Gerät kommunizieren umd die BPM-Zahlen per Midi-Clock zu synchronisieren.

Weiterhin an Bord: 2 Mikrofoneingänge (XLR und XLR/6.3 Kombiklinke) sowie USB-Inputs. Mit sogar 2 internen Soundkarten rundet der Prime die Featureliste ab. Diese lösen mit 24 Bit und 96 Khz Samplingrate entsprechend Professionell auf und sollten allen Klangansprüchen genügen.

Oberfläche

Wie bereits angeschnitten, präsentiert sich der Mixer mit einer aufgeräumten und selbsterklärenden Benutzeroberfläche. Jeder DJ, der schon einmal so ein entsprechendes Gerät bedient hat, sollte sich auf Anhieb zurechtfinden. Ebenso wird statt bunter Diskoatmosphäre eine dezent illuminierte, grüne LED-Technik geboten, die die Professionalität des Gerätes unterschtreicht.

Die Dämpfung der Drehregler ist angenehm gelungen und die Gummierungen bieten genug Grip, auch wenn es einmal heiß hergehen sollte im Einsatz. Die entsprechend benötigten Knobs bieten eine Rasterung auf der 12-Uhr Position an. Sehr brav.

Jeder Kanal verfügt neben dem Gain-Knob, der Klangrege­lung in drei Frequenzbereichen mit umschaltbarer Kurve über jeweils einen Low- und High Pass-Filter plus zusätzli­cher Effektregler, wahlweise mit vier Sweep-Effekten (Dub Echo, Noise, Wash Out und Gate) belegbar.

Über den Channel-Selektor oben, kann nicht nur der analoge und digitale Signalweg, sondern auch USB angewählt werden.

Bei den Channlfadern, 4 an der Zahl, sind die Kurven stufenlos einstellbar. Der FlexFade Crossfader bietet eine komfortable Eigenmasse mit. Damit lassen sich dank sehr leichtem Gleitwiederstand, einer sehr scharf einstellbaren Kurve und Cut-In schnelle Cutsalven abfeuern.

Effekte

Der Prime arbeitet nach bekannten Eigenschaften: On-Schalter, Regler für die Intensität, Reso­nanz, Timing und Routing. Die Effekte lassen sich mit dem langen Touchstrip Streifen mit insgesamt 13 Sensoren zielgenau timen.

Als sehr hilfreich haben sich die 2 präsize aufgelösten OLED-Display erwiesen, die alle wichtigen Parameter und Daten gut erkennbar anzeigen. Zwölf BPM-geseuerte Effekte kann der Mixer anbieten, die allesamt mit astreiner Qualität den anspruchvollen DJ überzeugen werden. Das Standardrepertoire Echo, Reverb oder Flanger wird ebenso angeboten, wie Scratch und Beat-Break.

Gemacht für harte Einsätze

Der Prime eigent sich vorzüglich für den rauen DJ-Roadtrip und ist auch dafür ausgelegt. Die LED-Beleuchtung ist klar und deutlich, so dass auch in dunklen Bereichen alles genau abgelesen werden kann. Seine großzüge und durchdachte Anordnung der Knobs und Schalter verhindert so manchen schnellen Fehlgriff, da genug Platz vorhanden ist.

Der Klang ist druckvoll, mit einer seidigen Transparenz und wird höchsten Ansprüchen gerecht. Gleiches gilt auch für die Effektsektion, die durch die Bank vorzüglich klingt.

Mit dem X1800 ist Denon ein gelungener Wurf gelungen. Er revolutioniert zwar die DJ-Welt nicht, leistet sich aber auch keine Fehler und kann damit gegen die harte Konkurenz, die vom Marktführer ausgeht, standhalten. Der Denon ist durchweg hochwertig verarbeitet, bietet einen sehr guten, unkomplizierten Workflow und kann sich in seiner Preisklasse erfolgreich behaupten. Den Rest müssen nun die Kunden entscheiden!

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